Kalziummanagement: ein wichtiger Futterbestandteil
Das Kalzium spielt eine wichtige Rolle in der Entwicklung des Huhns; seine Funktion verändert sich je nach Lebensphase.
Kükenphase:
Hier steht das Wachstum im Vordergrund. Das Kalzium wird für den Knochenaufbau verwendet und sorgt zusammen mit Vitamin D3 für die richtige Mineralisierung des Skeletts. Zu wenig Kalzium führt zu schwachen Knochen oder Fehlstellungen, zu viel Kalzium kann die Niere belasten.
Junghennenphase:
In dieser Phase entwickelt sich das Tier zur Legehenne. Der Knochenaufbau und die Festigung des Skeletts stehen im weiteren Reifeprozess im Mittelpunkt. Gleichzeitig wird der Kalziumspeicher in den Knochen für die spätere Eibildung angelegt, ebenso erfolgt die Vorbereitung des Stoffwechsels auf den höheren Kalziumbedarf. Zu viel Kalzium kann das Wachstum bremsen.
Startphase:
Ab diesem Abschnitt wird das Kalzium hauptsächlich für die Eischalenbildung benötigt. Täglich steigt der Kalziumbedarf; dieser wird sowohl über das Futter als auch aus den Knochen gedeckt.
Legephase:
Ab der 30. Alterswoche ist das Huhn vollständig ausgewachsen. Die Legespitze ist erreicht und damit findet der höchste Kalziumumsatz im Körper statt. Fehlendes Kalzium führt zu dünnen und brüchigen Eierschalen, ausserdem beginnt ein Knochenabbau.
Die richtige Kalziummenge zum richtigen Zeitpunkt ist entscheidend. FORS-Futter ermöglicht eine bedarfsgerechte Fütterung. Wir empfehlen bei der Einstallung der Herde ein Kilo Starterfutter pro Tier (FORS LH-Prelay 2019); dabei wurde der Kalziumgehalt im Vergleich zum Junghennenfutter erhöht. Danach fahren wir mit dem Futter FORS StarterTop 2064.11 mit drei Kilo pro Tier weiter. Ab der 25. Alterswoche beginnen wir mit der ersten Phasenfütterung FORS 2064. Besprechen Sie das Kalziummanagement vor der Einstallung der neuen Herde mit Ihrem Geflügelberater, Ihrer Geflügelberaterin für einen guten Start.


